Für Teams, die wirklich
arbeiten wollen —
nicht nur dabei sein.
Halb- bis mehrtägige Workshops für Führungskräfte, Teams, HR, Schulsysteme und Stiftungen. Wissenschaftlich fundiert. Radikal praxisnah. Ich komme nicht mit dem fertigen Folienkoffer — sondern mit der Frage, woran ihr eigentlich arbeitet.
Aktuelle Workshop-Schwerpunkte
Alle Themen sind frei kombinierbar und auf euren Kontext zuschneidbar. Kein Workshop davon läuft nach Schema F.
Leidenschaftliche Stärken:
Talente entdecken, Stärken entfalten
Die meisten Menschen kennen ihre Schwächen auswendig — und ihre echten Stärken kaum. Das klingt banal, ist aber eines der folgenreichsten Defizite in der modernen Arbeitswelt.
Dieser Workshop geht über das klassische Stärken-Assessment hinaus. Wir arbeiten mit dem Konzept der leidenschaftlichen Stärken: Fähigkeiten, die nicht nur gut ausgeprägt, sondern auch energiegebend und bedeutsam sind. Der Unterschied zu bloßen Talenten ist entscheidend — und macht den Transfer in den Alltag erst möglich.
Teilnehmende lernen, ihre Stärken präzise zu benennen, von erlernten Fähigkeiten zu unterscheiden und konkret einzusetzen. Am Ende des Tages gibt es keine Folie mehr — sondern persönliche Stärken-Profile und Einsatz-Pläne, die wirklich ankommen.
- Klarheit über die eigenen Top-Stärken
- Werkzeuge zur Stärken-Aktivierung im Arbeitsalltag
- Strategien, um auch Schwächen klug zu managen, ohne sich daran aufzureiben oder sich um 180° zu drehen
- Persönlicher Transfer-Plan für die nächsten Wochen
Verletzlichkeit in Führung —
praktisch gestalten, nicht beschwören
Brené Browns Arbeiten haben das Thema Verletzlichkeit in Führung populär gemacht — und gleichzeitig eine Menge Missverständnisse produziert. Verletzlichkeit ist keine Technik, keine Führungsstrategie, kein Vortrag über persönliches Scheitern auf der Town-Hall-Bühne.
Echte Verletzlichkeit in Führung bedeutet: Unsicherheit zeigen, wenn man unsicher ist. Fehler benennen, ohne sie kleinzureden. Entscheidungen transparent machen, auch wenn sie unpopulär sind. Das klingt einfach — und ist für die meisten Führungskräfte eines der schwierigsten Dinge, die sie je tun werden.
Dieser Workshop schafft den Unterschied zwischen Theorie und gelebter Praxis. Wir schauen uns an, was Verletzlichkeit in eurem spezifischen Kontext bedeutet — und was sie dort gerade kostet. Dann arbeiten wir konkret: Welche Situationen fordern Verletzlichkeit? Was macht es so schwer? Und wie kann man klein anfangen?
- Klares Verständnis des Konzepts — jenseits der Motivations-Variante
- Eigene Situationsanalyse: Wo zeige ich gerade zu viel Schutz?
- Konkrete Mikro-Verhaltensweisen, die sofort umsetzbar sind
- Verständnis der Kulturfaktoren, die Verletzlichkeit ermöglichen oder verhindern
Psychologische Sicherheit im Team —
praktisch gestalten, nicht nur fordern
Seit Amy Edmondson psychologische Sicherheit als stärksten Prädiktor für Teamleistung identifiziert hat, steht der Begriff auf so ziemlich jeder Führungskräftekonferenz. Und wird oft genauso behandelt wie alle Buzzwords: als Ziel, das man dekretieren kann.
Psychologische Sicherheit lässt sich nicht anordnen. Sie entsteht — oder entsteht nicht — durch hunderte kleine Interaktionen täglich: durch die Art, wie Fehler besprochen werden. Durch die Reaktion auf unbequeme Meinungen. Durch das, was in Meetings wirklich gesagt werden kann.
Dieser Workshop gibt Teams konkrete Werkzeuge, um psychologische Sicherheit aktiv zu gestalten. Nicht durch Appelle, sondern durch veränderte Strukturen und Verhaltensweisen. Wir messen den aktuellen Stand, identifizieren die größten Lücken und entwickeln einen Plan — der auch nach dem Workshop hält.
- Selbsteinschätzung: Wie psychologisch sicher ist unser Team heute?
- Die vier Stufen psychologischer Sicherheit und wo euer Team steht
- Konkrete Strukturveränderungen (Meeting-Formate, Fehlerkultur, Feedback)
- Team-spezifischer Maßnahmenplan mit Verantwortlichkeiten
Führen mit Sinn:
Werte, Zugehörigkeit, Purpose
Purpose ist das neue Buzzword. Und wie alle Buzzwords hat es einen echten Kern, der unter dem Hype begraben liegt. Menschen brauchen keine aufwändig produzierten Purpose-Videos — sie brauchen das Gefühl, dass ihre Arbeit zu etwas Größerem beiträgt. Das ist ein fundamentales psychologisches Bedürfnis, kein Nice-to-have.
Dieser Workshop arbeitet an drei Ebenen gleichzeitig: persönliche Werte (was ist mir wirklich wichtig?), Zugehörigkeit (fühle ich mich in diesem Team/dieser Organisation wirklich zugehörig?) und Purpose (wozu tue ich das hier eigentlich?).
Das Ergebnis ist kein neues Leitbild. Sondern ein tieferes Verständnis der eigenen Antriebe — und konkrete Ideen, wie Führungskräfte Sinn-Erleben in Teams aktiv fördern können, ohne es zu verordnen.
- Eigenes Werte-Profil — und wie es mit dem Unternehmenskontext zusammenpasst (oder nicht)
- Forschungs-Erkenntnisse zu Zugehörigkeit und was sie wirklich fördert
- Praktische Ansätze, um Purpose im Team sichtbar zu machen
- Ehrliche Einschätzung: Wo passt es — und wo gibt es echten Klärungsbedarf?
Resilienz für Führungskräfte
und Teams
Resilienz ist nicht das, was Selbstoptimierungs-Ratgeber daraus gemacht haben. Es ist keine Eigenschaft, die man hat oder nicht hat. Es ist kein Yoga-Mantra und keine Technik aus dem Burnout-Seminar.
Resilienz — im Sinne der Positiven Psychologie — ist die Fähigkeit, mit Rückschlägen, Veränderungen und Stress umzugehen, ohne dauerhaft aus dem Gleichgewicht zu geraten. Und diese Fähigkeit ist trainierbar. Konkret, messbar, nachhaltig.
Dieser Workshop arbeitet auf zwei Ebenen: individuelle Resilienz (Was stärkt mich persönlich? Was zieht mir Energie?) und kollektive Resilienz (Wie bauen wir als Team resiliente Strukturen auf?). Wir verzichten auf Burnout-Folklore und konzentrieren uns auf das, was wissenschaftlich wirkt: Ressourcen stärken, Gedankenmuster überprüfen, Unterstützungssysteme aktivieren.
- Persönliches Ressourcen-Profil: Was stärkt mich — und was nicht?
- Kognitive Werkzeuge zur Neubewertung von Belastungen
- Team-Strategien für resiliente Zusammenarbeit in stressreichen Phasen
- Individuelle Energie-Bilanz mit Handlungsfeldern
Neuorientierung nach Reorganisation —
Veränderung nicht nur verkünden, sondern gestalten
Reorganisationen scheitern selten am Konzept. Sie scheitern daran, was danach passiert: an der Lücke zwischen Ankündigung und gelebter Realität, an Führungskräften, die selbst noch nicht verarbeitet haben, was sich verändert hat — und es trotzdem erklären sollen.
Dieser Workshop richtet sich an Teams und Führungskräfte, die mitten in oder kurz nach einer Veränderung stecken. Wir arbeiten nicht mit Change-Management-Modellen aus dem Lehrbuch, sondern mit dem, was gerade wirklich passiert: Widerstand, Unsicherheit, unausgesprochene Verluste — und dem, was trotzdem schon trägt.
Das Ziel ist keine schnelle Akzeptanz. Sondern echte Handlungsfähigkeit in einer Situation, die noch nicht fertig ist. Mit konkreten Werkzeugen, die helfen, Sinn in Veränderung zu finden — ohne die Reibung wegzureden.
- Verstehen, warum Widerstand gegen Veränderung normal — und oft sinnvoll — ist
- Individuelle Standortbestimmung: Wo stehe ich gerade in diesem Prozess?
- Kommunikations-Werkzeuge für den Umgang mit Unsicherheit und offenen Fragen
- Konkreter nächster Schritt für sich und das Team
Positive Kommunikation:
Wie Sprache Energie gibt — oder nimmt
Kommunikation ist das, was in Organisationen am meisten über Erfolg oder Misserfolg entscheidet — und gleichzeitig das, was am häufigsten unterschätzt wird. Nicht weil Menschen nicht kommunizieren wollen, sondern weil die meisten nie gelernt haben, wie wirkungsvolle Kommunikation wirklich funktioniert.
Positive Kommunikation bedeutet nicht: nett sein, Konflikte vermeiden, immer zustimmen. Es bedeutet: wissen, wie Sprache Energie erzeugt oder entzieht. Wie Formulierungen Handlungsspielräume öffnen oder schließen. Wie Feedback wirklich ankommt — statt nur gut gemeint zu sein.
Dieser Workshop verbindet Erkenntnisse aus der Positiven Psychologie, der Kommunikationsforschung und der Organisationspsychologie. Kein Kommunikationstraining aus der Retorte — sondern konkrete Werkzeuge, die in den Alltag passen und dort etwas verändern.
- Verständnis, wie Sprache Motivation, Vertrauen und Zusammenarbeit beeinflusst
- Konkrete Formulierungswerkzeuge für energiegebende Kommunikation
- Praxis-Feedback zu eigenen Kommunikationsmustern
- Ansätze für wirksamere Meetings, Feedbackgespräche und schwierige Situationen
Verantwortungsnahme im Team:
Von Zuschauern zu Mitgestaltern
Verantwortung lässt sich nicht delegieren — sie muss genommen werden. Das klingt selbstverständlich. In der Praxis zeigt sich aber, dass viele Teams in einem Zustand organisierter Unverantwortlichkeit arbeiten: Jeder wartet auf Entscheidungen, die andere treffen sollen. Niemand fühlt sich wirklich zuständig. Und die Führungskraft fragt sich, warum alle so viel Absicherung brauchen.
Dieser Workshop geht der Frage nach, was Verantwortungsnahme wirklich ermöglicht — oder verhindert. Denn das Problem liegt selten bei den Einzelnen, sondern in der Interaktion: in Strukturen, die Eigeninitiative bestrafen, in Führungsverhalten, das Kontrolle mit Unterstützung verwechselt, und in Teamkulturen, in denen Fehler mehr Kosten als Schweigen.
Das Ergebnis ist keine Motivationsrede. Sondern ein konkreter Plan, wie mehr Verantwortungskultur in eurem spezifischen Kontext entstehen kann — realistisch, nachhaltig, ohne Appelle.
- Diagnose: Was begünstigt bei uns gerade Abwartehaltung?
- Unterschied zwischen Verantwortung übertragen und Verantwortung ermöglichen
- Konkrete Führungsverhalten und Team-Strukturen, die Eigeninitiative fördern
- Team-Agreement: Was ändern wir ab jetzt — ganz konkret?
CONNECT –
Positive Psychologie für Lehrkräfte
Zusammen mit Gina Schöler leite ich regelmäßige Workshops, die dank der Hopp Foundation komplett kostenfrei sind – für Lehrkräfte, Schulsozialarbeitende und Lehramtsstudierende aus ganz Europa. Wer noch keinen CONNECT-Workshop besucht hat, startet mit dem Grundlagen-Workshop.
Ihr bekommt praktische Übungen aus der Positiven Psychologie, der gewaltfreien Kommunikation, Radical Honesty und anderen Bereichen der Persönlichkeitsentwicklung – direkt anwendbar im Unterricht und im Umgang mit euch selbst. Mit echter Leichtigkeit, viel Spaß und nachhaltiger Wirkung.
„Viele positive Impulse, die Vernetzung mit neuen Menschen und begeisterte, authentische Dozenten. Diese Workshop bringt auf kreative und emotionale Weise etwas ins Rollen.“
– Ulli„Ich habe Klarheit über meine Stärken gewonnen und gelernt, wie ich sie im Alltag einsetze. Besonders gut: der Fokus auf Stärken statt auf das, was nicht so läuft.“
– Jenny„Hier sind sehr zugewandte Menschen, die selbst an sich arbeiten, um das weiterzugeben. So sind Kinder in guten Händen.“
– InesWorkshops für Unternehmen, Institutionen & NGOs
Ich arbeite mit Unternehmen aller Größen — vom mittelständischen Familienunternehmen bis zum DAX-Konzern. Und mit Institutionen, für die Personalentwicklung oft ein Stiefkind ist: Schulsysteme, Stiftungen, öffentliche Verwaltungen.
Lass uns herausfinden,
was euer Team wirklich braucht.
Kein Standard-Angebot. Wir sprechen erst über euren Kontext — dann erst über das Format. Erstgespräch dauert 30 Minuten, ist kostenlos und unverbindlich.
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